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Tätigkeitsberichte

Aktueller Bericht:

Tätigkeitsbericht der AG 3 – kardiovaskuläre Intensiv- und Notfallmedizin – für den Zeitraum 2016-2017

Wahlen und Mitgliederzahlen:
Im Rahmen der Frühjahrstagung 2016 haben Wahlen der Arbeitsgruppe stattgefunden. Prof. Dr. Holger Thiele ist zum neuen Sprecher der Arbeitsgruppe aufgerückt und Prof. Michael Buerke, Siegen zum stellvertretenden Sprecher gewählt worden. Der Nucleus der Arbeitsgruppe besteht jetzt aus:
Prof. Dr. Holger Thiele; Sprecher
Prof. Dr. Michael Buerke; Stellvertretender Sprecher
Prof. Dr. Gregor Simonis, Past-Sprecher
Prof. Dr. Henning Ebelt
Dr. Jörg Fuhrmann
Dr. Tobias Graf
Prof. Dr. Christoph Hanefeld
Prof. Dr. Uwe Janssens
Prof. Dr. Christian Jung
PD Dr. Stephan Steiner
Dr. Jörn Tongers
Dr. Tobias Zeus

Die Arbeitsgruppe kardiovaskuläre Intensiv- und Notfallmedizin ist im Berichtszeitraum erheblich gewachsen und besteht inzwischen aus über 130 Mitgliedern (Stand Anfang 2013 war 72 Mitglieder).
Ziel ist eine weitere Rekrutierung insbesondere von aktiven Mitgliedern in der nächsten Zeit. Für die Mitgliederakquise wurden Nukleusmitglieder in einer Task Force Mitglieder benannt.

Positionspapiere, Leitlinien, Curriculum, Stellungnahmen:
Die AG 3 hat federführend das Positionspapier „Empfehlungen zum hämodynamischen Monitoring in der internistischen Intensivmedizin“ erarbeitet, was im Jahr 2016 publiziert wurde (Simonis et al. Kardiologe 2016;10:149–169).
Derzeit arbeiten Vertreter der AG 3 an den S3-Leitlinien „Kardiogener Schock“ aktiv mit. Eine Fertigstellung dieses Updates der Leitlinie ist für Anfang 2018 geplant.
Das Curriculum Intensivmedizin wird derzeit federführend durch Prof. Dr. Michael Buerke erarbeitet.
Im Jahr 2016 wurde eine Stellungnahme durch die AG 3 zur Empfehlung der KRINKO zur Prävention von Infektionen, die von Gefäßkathetern ausgehen, verfasst.
Ebenso wurde im November 2017 durch die AG 3 begleitet eine Stellungnahme zum IQTIQ Qualitätsverträge nach § 110a SGB V „Evaluationskonzept zur Untersuchung der Entwicklung der Versorgungsqualität gemäß § 136b Abs. 8 SGB V“ Stellungnahme zum Vorbericht / Stand: 19. Oktober 2017 „Zusatz“ erarbeitet.
Derzeit wird weiterhin an einer Stellungnahme für die Klinische Kommission der DGK zu der Neufassung OPS 98.8f aufwendige intensivmedizinische Komplexbehandlung mit der Vorhaltung eines Facharztes mit der Zusatzweiterbildung „Intensivmedizin“ innerhalb von 30 min Krankenbett erarbeitet.

Homepage:
Es wurde erstmalig im Juni 2016 eine eigene Homepage der AG 3 eingerichtet, die über die Aktivitäten der AG 3 berichtet. Diese Homepage wurde durch Prof. Dr. Christian Jung erarbeitet und regelmäßig gepflegt. Ziel ist eine Weiterentwicklung des Inhalts der Homepage mit aktuellen Berichten über Neuigkeiten in der Intensivmedizin.
Weitere Details dazu sind unter http://ag3.dgk.org/ zu finden.

Newsletter:
Es wurde ein Newsletter etabliert, der alle 3-6 Monate zu Themen der Intensivmedizin an die Mitglieder der AG 3 über einen e-mail Verteiler versendet wird und der auch zum Download auf der Homepage der AG 3 zur Verfügung steht. Federführend um den Newsletter kümmert sich Dr. Graf aus Lübeck.

Intensivierung der Kooperation mit anderen Gesellschaften:
Die AG 3 sieht es als Aufgabe an eine Intensivierung der Aktivitäten mit anderen nationalen als auch internationalen Fachgesellschaften voranzutreiben und damit auch die kardiovaskuläre Intensivmedizin stärker sichtbar zu machen.
In diesem Zusammenhang werden die Aktivitäten in der Zusammenarbeit mit zum Beispiel der DIVI, der DGIIN und auch der ACCA der ESC weiter gestärkt durch berufene Mitglieder des Nukleus.

Wissenschaftliche Aktivitäten:
Durch die AG 3 wurde das europäische CULPRIT-SHOCK Projekt inhaltlich unterstützt. Viele Zentren in Deutschland nahmen bzw. nehmen immer noch aktiv am CULPRIT-SHOCK Projekt teil. Im Jahr 2016 wurde das Methodik und Design-Manuskript des CULPRIT-SHOCK Projekts publiziert. (Thiele et al. Am Heart J 2016;172:160-169). Die Studie, mit 706 Patienten die größte randomisierte Studie im kardiogenen Schock, wurde im November 2017 beim TCT in Denver als Late Breaking Clinical Trial vorgestellt und zeitgleich im New England of Journal Medicine publiziert.

Kongressaktivität, Fortbildung:
Die AG-Sitzungen auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie sind traditionell gut besucht, was das weiterhin bestehende Interesse an der Intensivmedizin verdeutlicht.
Für die Jahrestagung 2018 wurde ein interessantes Programm mit namhaften Referenten erarbeitet und an die Programmkommission eingereicht und genehmigt.
Unter Mitarbeit der AG 3 wird auch der Kurs „Fit for ICU – Kompakttraining vor dem ersten Nachtdienst“ angeboten. Die wissenschaftlichen Leiter sind Prof. Dr. Christian Jung, Prof. Dr. Markus Ferrari, Prof. Dr. Udo Sechtem und Prof. Dr. Markus Hennersdorf.
Weiterhin finden jedes Jahr während der Herbsttage die Akademiekurse Intensivmedizin statt, die von Prof. Dr. Holger Thiele Prof. Dr. Markus Hennersdorf als Vorsitz geleitet werden.

Ausblick auf zukünftige Aktivitäten der Arbeitsgruppe
Ein Schwerpunkt der Aktivitäten der Arbeitsgruppe sollen weiterhin qualitativ hochwertige Sitzungen zu Themen der kardiovaskulären Intensivmedizin während der Tagungen der Gesellschaft sein. Typische intensivmedizinische Fortbildungen und Kongresse haben üblicherweise keinen kardiovaskulären Schwerpunkt, sondern werden von anästhesiologisch orientierten Intensivmedizinern dominiert. Wir glauben, durch die Orientierung auf spezifische kardiovaskuläre Intensivmedizin bei den Sitzungen ein Weiterbildungsangebot mit Alleinstellungsmerkmalen anzubieten. Insbesondere hämodynamische Themen und die intensivmedizinische Behandlung kardialer Krankheitsbilder sollen Schwerpunkte weiterer Sitzungen sein. Die gestiegene Mitgliederzahl der Arbeitsgruppe ermutigt uns, diesen Weg weiter voranzutreiben. Wir möchten auch weiterhin um weitere Mitglieder werben.
Längerfristiges Ziel ist es weiterhin, aus diesem inhaltlichen Schwerpunkt ein klar definiertes Ausbildungscurriculum in kardiovaskulärer Intensivmedizin zu erstellen. Wir halten es für wichtig, dem verbreiteten Trend, Intensivmedizin in Kliniken komplett in die Hände von Anästhesisten zu legen, durch strukturierten Einbezug intensivmedizinischer Themen in die kardiologische Ausbildung entgegenzuwirken.
Zweiter, wissenschaftlicher Schwerpunkt der Arbeitsgruppe ist die gemeinsame Durchführung klinischer Studien. Durch die IABP-SHOCK II-Studie und die CULPRIT-SHOCK-Studie unter Leitung des AG-Sprechers Prof. Thiele ist in Deutschland ein aktives Netzwerk von Kliniken entstanden, in der kardiologisch-intensivmedizinische Studien in großem Maßstab durchgeführt werden konnten. Weitere wissenschaftliche Aktivitäten sind derzeit in der Begutachtung bei der DFG bzw. beim BMBF.

 

Archiv:

Tätigkeitsbericht AG3 (2016)

AG3 - Kardiovaskuläre Intensiv- und Notfallmedizin (gegründet FT 1992, verlängert bis JT 2018)

Sprecher

Prof. Dr.HolgerThiele

Stellvertreter

Prof. Dr.MichaelBuerke

Weitere Informationen

Tätigkeitsbericht der AG 3

Nukleus:

Auf der Jahrestagung 2016 in Mannheim rückte turnusgemäß der stellvertretende Sprecher Prof. Dr. Holger Thiele zum neuen Sprecher der AG 3 auf.

Weiterhin wurde ein stellvertretender Sprecher, Herr Prof. Dr. Michael Buerke, gewählt.

Der neue Nukleus für die Jahre 2016-2018 setzt sich aus den folgenden Mitgliedern zusammen:

Prof. Dr. Holger Thiele; Sprecher

Prof. Dr. Michael Buerke; Stellvertretender Sprecher

Prof. Dr. Gregor Simonis, Past-Sprecher

Prof. Dr. Henning Ebelt

Dr. Jörg Fuhrmann

Dr. Tobias Graf

Prof. Dr. Christoph Hanefeld

Prof. Dr. Uwe Janssens

Prof. Dr. Christian Jung

PD Dr. Stephan Steiner

Dr. Jörn Tongers

Dr. Tobias Zeus

Positionspapiere, Leitlinien, Curriculum:

Die AG 3 hat federführend das Positionspapier „Empfehlungen zum hämodynamischen Monitoring in der internistischen Intensivmedizin“ erarbeitet, was im Jahr 2016 publiziert wurde (Simonis et al. Kardiologe 2016;10:149–169).

Derzeit arbeiten Vertreter der AG 3 an den S3-Leitlinien „Kardiogener Schock“ aktiv mit. Eine Fertigstellung dieses Updates der Leitlinie ist für 2016 geplant.

Das Curriculum Intensivmedizin wird derzeit federführend durch Prof. Dr. Michael Buerke erarbeitet.

Homepage:

Es wurde erstmalig im Juni 2016 eine eigene Homepage der AG 3 eingerichtet, die über die Aktivitäten der AG 3 berichten soll. Diese Homepage wurde durch Prof. Dr. Christian Jung erarbeitet und regelmäßig gepflegt. Ziel ist eine Weiterentwicklung des Inhalts der Homepage mit aktuellen Berichten über Neuigkeiten in der Intensivmedizin.

Weitere Details dazu sind unter http://ag3.dgk.org/ zu finden.

Mitglieder:

Zum März 2016 hatte die AG 3 108 Mitglieder. Ziel ist eine weitere Rekrutierung insbesondere von aktiven Mitgliedern in der nächsten Zeit. Für die Mitgliederakquise wurden Nukleusmitglieder in einer Task Force Mitglieder benannt.

Newsletter:

Derzeit wird ein Newsletter erstellt, der in Zukunft alle 3 Monate zu Themen der Intensivmedizin an die Mitglieder der AG 3 über einen e-mail Verteiler versendet wird und der auch zum Download auf der Homepage der AG 3 zur Verfügung stehen wird. Federführend um den Newsletter kümmert sich Dr. Graf aus Lübeck.

Intensivierung der Kooperation mit anderen Gesellschaften:

Die AG 3 sieht es als Aufgabe an eine Intensivierung der Aktivitäten mit anderen nationalen als auch internationalen Fachgesellschaften voranzutreiben und damit auch die kardiovaskuläre Intensivmedizin stärker sichtbar zu machen.

In diesem Zusammenhang werden die Aktivitäten in der Zusammenarbeit mit zum Beispiel der DIVI, der DGIIN und auch der ACCA der ESC weiter gestärkt durch berufene Mitglieder des Nukleus.

Wissenschaftliche Aktivitäten:

Derzeit wird durch die AG 3 das europäische CULPRIT-SHOCK Projekt inhaltlich unterstützt. Viele Zentren in Deutschland nehmen aktiv am CULPRIT-SHOCK Projekt teil und schließen Patienten in die randomisierte Studie als auch das Register ein. Im Jahr 2016 wurde das Methodik und Design-Manuskript des CULPRIT-SHOCK Projekts publiziert. (Thiele et al. Am Heart J 2016;172:160-169). Im Juli 2017 sind bereits fast 500 von 706 geplanten Patienten in die randomisierte Studie eingeschlossen worden. Mit 706 randomisierten Patienten wird diese Studie, die dann größte bisher durchgeführte Studie im kardiogenen Schock sein.

Kongressaktivität, Fortbildung:

Die AG-Sitzungen auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie sind traditionell gut besucht, was das Interesse an der Intensivmedizin verdeutlicht.

Für die Jahrestagung 2017 wurde ein interessantes Programm mit namhaften Referenten erarbeitet und an die Programmkommission eingereicht.

Unter Mitarbeit der AG 3 wird vom 23.09-24.09.2016 auch der Kurs

„Fit for ICU - Kompakttraining vor dem ersten Nachtdienst“ in Stuttgart angeboten.

Die wissenschaftlichen Leiter sind Prof. Dr. Christian Jung, Prof. Dr. Markus Ferrari,

Prof. Dr. Udo Sechtem und Prof. Dr. Markus Hennersdorf.

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Tätigkeitsbericht AG3 (2015)

AG3 - Kardiovaskuläre Intensiv- und Notfallmedizin (gegründet FT 1992, verlängert bis FT 2017)

Sprecher

Prof. Dr.GregorSimonis

Stellvertreter

Prof. Dr.HolgerThiele

Weitere Informationen

Die AG ist in 2014 erheblich gewachsen und besteht inzwischen aus 96 Mitgliedern. Beide Sitzungen der AG haben über den Kreis der Mitglieder hinaus trotz ungünstiger Randlage im Programm weiten Zuspruch gefunden. Damit stellen die Sitzungen in unseren Augen für die Kongressteilnehmer, die vor allem am Fortbildungsaspekt der Veranstaltungen interessiert sind, wertvolle Beiträge zum Tagungsprogramm dar. Bei der Jahrestagung in Mannheim wurde die Sitzung zu „extrakorporalen Verfahren in der Intensivmedizin“ von ca. 90 Teilnehmern besucht. Die Sitzung zu „Aktuelle Aspekte der Intensivmedizin“ während der Herbsttagung hatte trotz früher Stunde ca. 55 Teilnehmer zu verzeichnen. Erfreulicherweise konnten für beide Sitzungen namhafte Referenten auch aus anderen Fachgesellschaften gewonnen werden, die dank der Unterstützung aus der Industrie an den Tagungen teilgenommen haben. In beiden Sitzungen wurden für die Teilnehmer überaus praxisrelevante Schlussfolgerungen erarbeitet. Zu betonen ist hier vor allem die Sitzung während der Herbsttagung, die durch eine Fülle neuer intensivmedizinischer Publikationen, die in den Wochen vor der Sitzung publiziert wurden, befruchtet wurde. Beherrschendes Thema war das Volumenmanagement im kardiogenen Schock und die Rolle der „early goal directed therapy“. Es wurde von mehreren Referenten konzise gezeigt, dass das starre Konzept der EGDT nicht mehr Standard ist, wahrscheinlich weil die protokollfreie Standardtherapie auf vielen Intensivstationen viele Teile dieses Konzepts übernommen hat. Der Stellenwert des routinemäßigen invasiven Monitorings ist hierbei genauso geringer geworden wie der Stellenwert kolloidaler Substanzen, die aktuell nur noch eine Reserveindikation besitzen. Weiterhin zu erwähnen ist die Interaktion mit der Projektgruppe „Ethik in der Kardiologie“, vertreten durch Prof. Waltenberger, der während der Herbsttagung zu Beendigung von Intensivmaßnahmen nach Reanimation referierte.

Neben der Vorbereitung der Sitzungen bestand die Aktivität der AG in der Mitarbeit an einem Positionspapier zur Notfallechokardiographie (federführend für die Arbeitsgruppe: Prof. Dr. Gregor Simonis und Dr. Marco Campo dell’ Orto), das Anfang 2014 publiziert werden konnte. Wir hoffen, auch zukünftig an der Gestaltung wissenschaftlicher Statements der Gesellschaft mitwirken zu können. Als gemeinsames intensivmedizinisches Projekt ist die CULPRIT-SHOCK-Studie zu nennen, die von Prof. Thiele, dem stellvertretenden Arbeitsgruppensprecher, initiiert und geleitet wird. In Deutschland nehmen inzwischen 62 Zentren an dieser Studie teil. 80% davon sind initiiert. Bis Ende September waren 82 von geplanten 706 Patienten eingeschlossen.

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Tätigkeitsbericht AG3 (2014)

AG3 - Kardiovaskuläre Intensiv- und Notfallmedizin (gegründet FT 1992, verlängert bis FT 2017)

Sprecher

Prof. Dr.GregorSimonis

Stellvertreter

Prof. Dr.HolgerThiele

Weitere Informationen

Die AG ist in 2014 erheblich gewachsen und besteht inzwischen aus 96 Mitgliedern. Beide Sitzungen der AG haben über den Kreis der Mitglieder hinaus trotz ungünstiger Randlage im Programm weiten Zuspruch gefunden. Damit stellen die Sitzungen in unseren Augen für die Kongressteilnehmer, die vor allem am Fortbildungsaspekt der Veranstaltungen interessiert sind, wertvolle Beiträge zum Tagungsprogramm dar. Bei der Jahrestagung in Mannheim wurde die Sitzung zu „extrakorporalen Verfahren in der Intensivmedizin“ von ca. 90 Teilnehmern besucht. Die Sitzung zu „Aktuelle Aspekte der Intensivmedizin“ während der Herbsttagung hatte trotz früher Stunde ca. 55 Teilnehmer zu verzeichnen. Erfreulicherweise konnten für beide Sitzungen namhafte Referenten auch aus anderen Fachgesellschaften gewonnen werden, die dank der Unterstützung aus der Industrie an den Tagungen teilgenommen haben. In beiden Sitzungen wurden für die Teilnehmer überaus praxisrelevante Schlussfolgerungen erarbeitet. Zu betonen ist hier vor allem die Sitzung während der Herbsttagung, die durch eine Fülle neuer intensivmedizinischer Publikationen, die in den Wochen vor der Sitzung publiziert wurden, befruchtet wurde. Beherrschendes Thema war das Volumenmanagement im kardiogenen Schock und die Rolle der „early goal directed therapy“. Es wurde von mehreren Referenten konzise gezeigt, dass das starre Konzept der EGDT nicht mehr Standard ist, wahrscheinlich weil die protokollfreie Standardtherapie auf vielen Intensivstationen viele Teile dieses Konzepts übernommen hat. Der Stellenwert des routinemäßigen invasiven Monitorings ist hierbei genauso geringer geworden wie der Stellenwert kolloidaler Substanzen, die aktuell nur noch eine Reserveindikation besitzen. Weiterhin zu erwähnen ist die Interaktion mit der Projektgruppe „Ethik in der Kardiologie“, vertreten durch Prof. Waltenberger, der während der Herbsttagung zu Beendigung von Intensivmaßnahmen nach Reanimation referierte.

Neben der Vorbereitung der Sitzungen bestand die Aktivität der AG in der Mitarbeit an einem Positionspapier zur Notfallechokardiographie (federführend für die Arbeitsgruppe: Prof. Dr. Gregor Simonis und Dr. Marco Campo dell’ Orto), das Anfang 2014 publiziert werden konnte. Wir hoffen, auch zukünftig an der Gestaltung wissenschaftlicher Statements der Gesellschaft mitwirken zu können. Als gemeinsames intensivmedizinisches Projekt ist die CULPRIT-SHOCK-Studie zu nennen, die von Prof. Thiele, dem stellvertretenden Arbeitsgruppensprecher, initiiert und geleitet wird. In Deutschland nehmen inzwischen 62 Zentren an dieser Studie teil. 80% davon sind initiiert. Bis Ende September waren 82 von geplanten 706 Patienten eingeschlossen.

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Tätigkeitsbericht AG3 (2013)

AG3 - Kardiovaskuläre Intensiv- und Notfallmedizin (gegründet FT 1992, verlängert bis FT 2017)

Sprecher

Prof. Dr.GregorSimonis

Stellvertreter

Prof. Dr.HolgerThiele

Weitere Informationen

Die AG ist in 2013 weiter gewachsen und besteht inzwischen aus 79 Mitgliedern. Beide Sitzungen der AG haben über den Kreis der Mitglieder hinaus trotz ungünstiger Randlage im Programm weiten Zuspruch gefunden. Damit stellen die Sitzungen in unseren Augen für die Kongressteilnehmer, die vor allem am Fortbildungsaspekt der Veranstaltungen interessiert sind, wertvolle Beiträge zum Tagungsprogramm dar. Bei der Jahrestagung in Mannheim wurde die Sitzung zu „aktuellen Aspekten der Reanimation“ von ca. 100 Teilnehmern besucht. Die Sitzung zu „Sepsis und Herz“ während der Herbsttagung hatte trotz früher Stunde ca. 60 Teilnehmer zu verzeichnen. Erfreulicherweise konnten für beide Sitzungen namhafte Referenten auch aus anderen Fachgesellschaften gewonnen werden, die dank der Unterstützung aus der Industrie an den Tagungen teilgenommen haben. In beiden Sitzungen wurden für die Teilnehmer überaus praxisrelevante Schlussfolgerungen erarbeitet. Zentrale Schlussfolgerungen in der Frühjahrstagung waren, dass eine breite Evidenz den prognostischen Effekt einer frühzeitigen Revaskularisation aller reanimierter Patienten aufzeigt und dass die kritische Evaluation prä- und innerklinischer Reanimationsabläufe zu einer Verbesserung der Ergebnisqualität führen kann. Quintessenz der Sitzung der Herbsttagung war das kritische Volumenmanagement in der Sepsis. Die in der Vergangenheit oft geübte, sehr liberale Volumengabe ist nach neueren Daten mit einer erhöhten Mortalität verknüpft. Volumetrische Parameter aus dem PICCO-System und eine eher frühe, nicht notwendigerweise hoch dosierte Nierenersatztherapie können hier hilfreich in der Patientensteuerung sein.

Neben der Vorbereitung der Sitzungen bestand die Aktivität der AG in der Mitarbeit an zwei Positionspapieren. Das Positionspapier zu Sedierung in der Kardiologie (federführend für die Arbeitsgruppe: Prof. Dr. Marcus Hennersdorf) bedarf aktuell Zuarbeit der federführenden elektrophysiologischen AG. Das Positionspapier zur Notfallechokardiographie (federführend für die Arbeitsgruppe: Prof. Dr. Gregor Simonis und Dr. Marco Campo dell’ Orto) ist inzwischen finalisiert. Wir hoffen, auch zukünftig an der Gestaltung wissenschaftlicher Statements der Gesellschaft mitwirken zu können.

Prof. Dr. Marcus Hennersdorf

Prof. Dr. Gregor Simonis

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Tätigkeitsbericht AG3 (2012)

AG3 - Kardiovaskuläre Intensiv- und Notfallmedizin (gegründet FT 1992, verlängert bis FT 2017)

Sprecher

Prof. Dr.GregorSimonis

Stellvertreter

Prof. Dr.HolgerThiele

Weitere Informationen

Tätigkeitsbericht 2012 der AG 3 Kardiovaskuläre Intensiv- und Notfallmedizin

Die AG ist weiter gewachsen und besteht inzwischen aus 72 Mitgliedern. Die beiden Sitzungen der AG haben über den Kreis der Mitglieder hinaus weiten Zuspruch. Bei der Jahrestagung in Mannheim wurde die Sitzung zu „Vaskulären Notfällen“ von ca. 250 Teilnehmern besucht. Die Sitzung zu „aktuellen Themen der Intensivmedizin“ während der Herbsttagung hatte trotz früher Stunde ca. 60 Teilnehmer und eine lebhafte Diskussion zu verzeichnen. Während der Frühjahrstagung fanden turnusgemäß Sprecherwahlen statt. Prof. Dr. M. Hennersdorf wurde zum Sprecher, Prof. Dr. G. Simonis zum stellvertretenden Sprecher gewählt. Für den in 2011 verstorbenen Prof. Dr. B. Schwartzkopff wurde PD Dr. med. H. Ebelt, Halle, in den Nucleus der AG gewählt.

Neben der Vorbereitung der Sitzungen bestand die Aktivität der AG in der Mitarbeit an drei Positionspapieren: Das Positionspapier zu Monitoring auf der Intensivstation (federführend: Prof. Dr. Janssens, Eschweiler), das Positionspapier zu Sedierung in der Kardiologie (federführend für die Arbeitsgruppe: Prof. Dr. M. Hennersdorf) und das Positionspapier zur Notfallechokardiographie (federführend für die Arbeitsgruppe: Prof. Dr. G. Simonis und Dr. M. Campo dell’ Orto). Für alle drei Arbeiten soll bis Ende des Jahres eine Grundversion vorliegen. Viele Mitglieder der AG haben sich darüber hinaus in die IABP-Shock-II-Studie eingebracht, die unter Leitung unseres Nukleusmitgliedes Prof. Dr. H. Thiele publiziert wurde. Eine intensive Mitarbeit der Arbeitsgruppenmitglieder an der Nachfolgestudie Culprit-Shock ist vorgesehen.

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Tätigkeitsbericht AG3 (2011)

AG3 - Kardiovaskuläre Intensiv- und Notfallmedizin (gegründet FT 1992, verlängert bis FT 2017)

Sprecher

Prof. Dr.GregorSimonis

Stellvertreter

Prof. Dr.HolgerThiele

Arbeitsgruppen-Sitzungen

Weitere Informationen

Die AG veranstaltete auf den beiden Tagungen der DGK insgesamt sehr gut besuchte Sitzungen. Auf der Frühjahrstagung in Mannheim war 2011 das Thema „Differentialdiagnostik und –therapie des Schockes“ bearbeitet worden. Prof. Dr. Kluge aus Hamburg referierte über den anaphylaktischen Schock und Prof. Müllges (Würzburg) sprach über den seltenen, aber dann bedeutsamen neurogenen Schock. Das große Thema des septischen Schocks wurde von Prof. Riedemann aus Jena bearbeitet. Kurz zuvor war die aktuelle Leitlinie zur Therapie des kardiogenen Schockes publiziert worden, so dass dieses Thema Inhalt des Vortrages von Prof. Werdan (Halle/Saale) war, der an der Verfassung der Leitlinie federführend beteiligt war.

Im Anschluss wurde die Mitgliederversammlung abgehalten, die v. a. die Nukleuswahl zum Inhalt hatte. In den Nukleus wurden folgende Mitglieder gewählt: Prof. Dr. Ferrari (Jena), Prof. Dr. Hennersdorf (Heilbronn) als Sprecher, Prof. Dr. Michael Buerke (Halle S.), Dr. Campo dell’ Orto (Bad Nauheim), Dr. J. Fuhrmann (Bad Berka), PD Dr. Hahnefeld (Bochum), Prof. Dr. U. Janssens (Eschweiler), Prof. Dr. H.H. Klein (Idar-Oberstein), Prof. Dr. K.-H. Scholz (Hildesheim), Prof. Dr. B. Schwartzkopff (Bad Ems), PD Dr. G. Simonis (Dresden), Prof. Dr. H. Thiele (Leipzig). Tragischerweise ist Prof. Schwartzkopff im August 2011 überraschend verstorben.

Im Rahmen der Herbsttagung in Düsseldorf 2011 konnte eine Arbeitsgruppensitzung unter Thema „Notfallversorgung des kardiogenen Schockes“ veranstaltet werden, die sehr gut besucht war und dadurch der Bedeutung dieses Themas gerecht werden konnte. Zunächst wurde durch Prof. Hanefeld (Bochum) der Stand der Dinge bei der Public access defibrillation beleuchtet und danach die Bedeutung der Echokardiographie als Wegweiser in der Peri-Reanimation durch Dr. Campo dell’Orto dargestellt. Den präklinischen und klinischen Stellenwert mechanischer Reanimationssysteme referierte Dr. Simonis aus Dresden. Zum Thema des hämodynamischen Monitorings führte Prof. Janssens (Eschweiler) eine aktuelle Bewertung und Darstellung der Studienlage aus. Schließlich konnte Prof. Thiele (Leipzig) die aktuelle Situation der IABP-SHOCK-II-Studie auf der Basis von Interimsanalysen darstellen.

Die gegenwärtige Mitgliederzahl beläuft sich auf 65 und ist damit gegenüber 2010 erneut gewachsen.

Im Juni wurde vom Vorstand der DGK der Verlängerung der Arbeitsgruppe bis zur FT 2013 zugestimmt.

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Tätigkeitsbericht AG3 (2010)

AG3 - Kardiovaskuläre Intensiv- und Notfallmedizin (gegründet FT 1992, verlängert bis FT 2017)

Sprecher

Prof. Dr.GregorSimonis

Stellvertreter

Prof. Dr.HolgerThiele

Arbeitsgruppen-Sitzungen

Weitere Informationen

Die AG3 (kardiovaskuläre Intensiv- und Notfallmedizin) ist weiter gewachsen besteht gegenwärtig aus 63 Mitgliedern. Auf der Frühjahrstagung in Mannheim und der Herbsttagung in Nürnberg wurden jeweils Sitzungen organisiert, die sehr gut besucht worden waren. In Mannheim war das Thema des Organersatzes unter verschiedenen Aspekten, auch der ethischen, diskutiert worden. In Nürnberg stand das Thema des kardiogenen Schockes im Mittelpunkt, zumal in diesem jahr auch die AWMF-Leitlinie zum Thema "kardiogener Schock" unter Federführung von Prof. Werdan (Halle/ Saale) und Mitarbeit mehrerer AG-Mitglieder publiziert worden war. Die IABP-Shock II-Studie (Studienleiter Prof. H. Thiele/ Leipzig) wurde in der AG schon im Vorjahr diskutiert und wird von der AG durch Patientenrekrutierung untersützt. Die Vorträge der Herbsttagung 2010 und weiterer zukünftiger Tagungen werden über die Website der AG3 als pdf-Datei abrufbar sein (bei jeweiligem Einverständnis der Referenten).

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Tätigkeitsbericht AG3 (2009)

AG3 - Kardiovaskuläre Intensiv- und Notfallmedizin (gegründet FT 1992, verlängert bis FT 2017)

Sprecher

Prof. Dr.GregorSimonis

Stellvertreter

Prof. Dr.HolgerThiele

Arbeitsgruppen-Sitzungen

Weitere Informationen

Auf der Frühjahrstagung in Mannheim 2009 wurden neue Sprecher der AG gewählt, nachdem Prof. Trappe (Herne) nach 3 Jahren als Sprecher turnusgemäß zurückgetreten ist. Als Sprecher wurde gewählt Priv.-Doz. Dr. Markus Ferrari (Jena) und als stellv. Sprecher Prof. Dr. Marcus Hennersdorf (Heilbronn).

Die AG3 hatte zu Beginn des Jahres 49 Mitglieder. Im Laufe des Jahres 2009 wurden 10 neue Mitglieder begrüßt, so dass nun 50 Mitglieder gemeldet sind.

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Tätigkeitsbericht AG3 (2008)

AG3 - Kardiovaskuläre Intensiv- und Notfallmedizin (gegründet FT 1992, verlängert bis FT 2017)

Sprecher

Prof. Dr.GregorSimonis

Stellvertreter

Prof. Dr.HolgerThiele

Arbeitsgruppen-Sitzungen

Weitere Informationen

Es wurden in die AG3 in 2008 sieben neue Mitglieder aufgenommen. Innerhalb der Arbeitsgruppe haben sich Forschungsgemeinschaften gegenseitig unterstützen. Bei der Gründung der DEUTSCHEN INTERDISZIPLINÄREN GESELLSCHAFT FÜR INTENSIVMEDIZIN e.V. (DIGI) war die AG3 aktiv beteiligt, hier wurde insbesondere auf eine stärkere Berücksichtigung der internistischen Intensivmedizin hingewirkt. Eine Neuwahl der AG-Sprecher ist im Rahmen der FT2009 geplant.

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Tätigkeitsbericht AG3 (2007)

AG3 - Kardiovaskuläre Intensiv- und Notfallmedizin (gegründet FT 1992, verlängert bis FT 2017)

Sprecher

Prof. Dr.GregorSimonis

Stellvertreter

Prof. Dr.HolgerThiele

Arbeitsgruppen-Sitzungen

Stellungnahmen

  • Positionspapier zur konservativen Intensivmedizin unter besonderer Berücksichtigung der Überwachung und Therapie internistischer und kardiologischer Krankheitsbilder. Clin Res Cardiol Suppl 2007, 2:16–18.

Leitlinien

  • Die AG ist wesentlich in die Entwicklung der S2 Leitlinie "Infarktbedingter kardiogener Schock - Diagnose, Monitoring und Therapie" eingebunden (federführender Leiter der LL-AG: Prof. Dr. K. Werdan, Halle).

Weitere Informationen

Hauptsitzung bei der Herbsttagung 2007, Köln

Freitag, 5. Oktober 2007 (Europasaal) 11:30-13:00

Indikationen: Fibrinolytische Therapie in der internistischen Intensivmedizin ?

Vorsitzende: Dr. H. M. Hoffmeister (Solingen), Prof. Dr. R. H. Strasser (Dresden)

Referat (H139): AMI prähospital, Referent: Prof. Dr. H.-R. Arntz (Berlin)

Referat (H140): AMI stationär, Referent: PD Dr. Dr. M. Ferrari (Jena)

Referat (H141): Lungenembolie, Referent: Prof. Dr. S. Konstantinides (Göttingen)

Referat (H142): - während der Reanimation, Referent: Prof. Dr. U. Janssens (Eschweiler)

Referat (H143): Arterien und Venen, Prof. Dr. S. Schellong (Dresden)

Hauptsitzung bei der Herbsttagung 2007, Köln

Freitag, 5. Oktober 2007 (Europasaal) 14:30-16:00

Kardiovaskuläre Intensivmedizin

Vorsitzende: Prof. Dr. R. Hambrecht (Bremen), Prof. Dr. H.-J. Trappe (Herne)

Referat (H197): Sepsis-Leitlinie, Referent: Prof. Dr. H. H. Klein (Idar-Oberstein)

Referat (H198): Assist-Systeme, Referent: Prof. Dr. H.-R. Figulla (Jena)

Referat (H199): Leitlinie Kardiogener Schock, Referent: Prof. Dr. K. Werdan (Halle/Saale)

Referat (H200): Akuter Myokardinfarkt: Versorgungssituation in Deutschland, Referent: PD Dr. U. Zeymer (Ludwigshafen)

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Tätigkeitsbericht AG3 (2006)

AG3 - Kardiovaskuläre Intensiv- und Notfallmedizin (gegründet FT 1992, verlängert bis FT 2017)

Sprecher

Prof. Dr.GregorSimonis

Stellvertreter

Prof. Dr.HolgerThiele

Arbeitsgruppen-Sitzungen

Arbeitsgruppen-Programme

  • Mannheim Frühjahrstagung 2005,31.03.2005,16:00 - 17:45
    Reanimation und Automatische Defibrillation in öffentlichen Einrichtungen

  • Mannheim,21.04.2006,08:30-10:00
    Neue Methoden und Ziele für das Monitoring auf Intensivstationen: Hämodynamik, Metabolismus, Inflammation und Nervensystem

Akademieprogramme

  • Nürnberg,05.10.2006,08:30-10:00
    Kardiogener Schock

  • Nürnberg,05.10.2006,8:30-10:00
    Septischer Schock

  • Nürnberg,05.10.2006,08:30-10:00
    Beatmung und Weaning

  • Nürnberg,05.10.2006,08:30-10:00
    Parenterale Ernährung

  • Nürnberg,05.10.2006,11:00-13:00
    Risikoabschätzung vor nicht-kardialen Operationen

  • Nürnberg,05.10.2006,11:00-13:00
    Update Endokarditisprophylaxe

  • Nürnberg,05.10.2006,11:00-13:00
    Der puls- und drucklose Patient

  • Nürnberg,05.10.2006,11:00-13:00
    Kontrastmittelgabe bei Niereninsuffizienz/Hyperthyreose

Stellungnahmen

  • Unter Federführung eines der beiden Sprecher (Prof. Dr. Figulla) der Arbeitsgruppe wird derzeit das Positionspapier der DGK zur "Konservativen Intensivmedizin" fertig gestellt

Leitlinien

  • Die AG ist wesentlich in die Entwicklung der Leitlinien "Kardiogener Schock" eingebunden (Leiter Prof. Dr. K. Werdan, Halle)

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